Verbände des Transport- und Logistikgewerbes bieten ihren Mitgliedsunternehmen und deren Mitarbeitern die Möglichkeit, Schadenersatzansprüche im Rahmen des Dieselskandal gegen VW und andere Pkw-Hersteller geltend zu machen.

Der Bundesverband Güterkraftverkehr und Logistik, der Bundesverband Möbelspedition und Logistik, der Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik und der Deutsche Speditions- und Logistikverband haben dafür eine Verbandslösung im Dieselskandal erarbeitet, bei dem sie mit dem Rechtsdienstleister myRight zusammenarbeiten. Über diesen werden Schadenersatzansprüche gegen Pkw-Hersteller gebündelt. Mitgliedsunternehmen können ihre Ansprüche über den Rechtsdienstleister anmelden und mit einer Rechtsschutzversicherung ein Einzelverfahren einleiten.

Die Anmeldefrist für die Sammelklage für kredit- oder leasingfinanzierte Fahrzeuge ist zwar schon abgelaufen. Aber Halter, die ihre Fahrzeuge bar bezahlt haben, können sich noch bis zum 30.6.2018 der Klage anschließen. Außerdem können für Einzelverfahren mit Rechtsschutzversicherung auch individuelle Termine vereinbart werden.

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