Reisekosten

Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) hat die Regeln für die steuerliche Behandlung von Reisekosten und Reisekostenvergütungen bei betrieblich und beruflich veranlassten Auslandsreisen ab 1.1.2018 veröffentlicht.

Bei Dienstreisen nach Ägypten und Tunesien sind die Spesensätze für Verpflegungsmehraufwendungen und für Übernachtungen gestiegen. Dasselbe gilt für einzelne Großstädte in Kanada, Brasilien, Australien sowie die japanische Hauptstadt Tokio. Für Dienstreisen nach Dänemark und Weißrussland liegen die Pauschbeträge unter denen des Vorjahres.

Deutlich mehr gibt es,wenn die Fahrt bzw. der Flug nach Finnland, Georgien und Mazedonien oder Norwegen geht. Zudem gelten für einige exotische Länder andere Spesensätze als 2017.

Für die in der Bekanntmachung nicht erfassten Länder ist laut BMF der für Luxemburg geltende Pauschbetrag maßgebend, für nicht erfasste Übersee- und Außengebiete eines Landes der für das Mutterland geltende Pauschbetrag.

Die Pauschbeträge für Übernachtungskosten sind ausschließlich in den Fällen anwendbar, wenn der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer die Übernachtungskosten erstattet. Beim Werbungskostenabzug darf der Arbeitnehmer nur die tatsächlichen Übernachtungskosten geltend machen. Gleiches gilt für den Betriebsausgabenabzug.

Eine Auswahl der wichtigsten Spesensätze können Sie der Tabelle entnehmen. Die komplette Übersicht können Sie sich auf der Seite des BMF herunterladen.